Für Frauen: Wenn der Körper ohne Vorwarnung versagt
Bei vielen Frauen entwickelt sich Inkontinenz schleichend — oft nach einer Schwangerschaft, einer Geburt oder in den Wechseljahren. Ein Lachen, ein leichter Lauf, ein Niesen: Momente, die selbstverständlich sein sollten, werden zur Quelle stiller Angst. Manche Frauen trinken absichtlich weniger, meiden längere Ausgänge oder planen jeden Weg nach verfügbaren Toiletten.
Das Schwierigste ist dabei nicht der Verlust selbst — es ist das, was er auslöst: das Gefühl, die Kontrolle über den eigenen Körper verloren zu haben, der Verlust von Spontaneität und eine angeknackste Weiblichkeit, über die man weder mit dem Arzt noch mit Nahestehenden spricht.
Für Männer: Ein noch größeres Tabu
Bei Männern ist Inkontinenz noch schwieriger einzugestehen. Häufig tritt sie nach einer Prostataoperation oder im Zuge des Alterungsprozesses auf — und trifft ein Selbstbild, das auf Stärke und Kontrolle aufgebaut ist. Darüber zu sprechen, selbst mit einem Arzt, wird oft als Niederlage empfunden.
Die Folge: Viele Männer kämpfen still und allein, mit ungeeigneten oder unzureichenden Lösungen. Sie schränken sportliche Aktivitäten ein, meiden unvorhergesehene soziale Situationen und leben in einer dauerhaften Wachsamkeit, die ebenso erschöpfend ist wie die Erkrankung selbst.
Orykas: Das Schweigen brechen — ohne die Würde zu verlieren
Genau dieser Realität begegnet Orykas mit einem anderen Ansatz. Anstatt Produkte anzubieten, die bei jedem Tragen an die Erkrankung erinnern, hat die Marke Unterwäsche entwickelt, die aussieht und sich anfühlt wie gewöhnliche Unterwäsche. Diskret, bequem, aus hypoallergenen Bambusfasern gefertigt und OEKO-TEX-zertifiziert — sie ermöglicht ein normales Leben, ohne auf irgendetwas verzichten zu müssen.
Die Kollektion umfasst alle Körperformen, von S bis 8XL, und richtet sich gleichermaßen an Frauen und Männer. Das Ziel von Orykas ist klar: Inkontinenz soll kein Hindernis mehr sein. Jede Person soll ausgehen, lachen, Sport treiben und reisen können — ohne dass diese Erkrankung ihre Entscheidungen bestimmt.
Fazit: Inkontinenz sollte kein Leben bestimmen
Der erste Schritt ist oft der schwerste: anzuerkennen, dass das Problem existiert, und eine geeignete Lösung zu suchen. Orykas beansprucht nicht, Inkontinenz zu heilen — aber die Marke verpflichtet sich, sie im Alltag unsichtbar zu machen. Denn in Würde zu leben ist kein Luxus. Es ist eine Notwendigkeit.
